Photovoltaik-Rechner Freiburg: Was bringt Ihre Dachfläche?
Wie viel Solarstrom kann Ihr Dach liefern? Messen Sie Ihre Dachfläche aus, geben Sie sie unten ein — der Rechner zeigt sofort einen Richtwert für die installierbare Leistung (kWp) und den Jahresertrag in Kilowattstunden, inklusive Monatsverlauf für die Region Freiburg, Gundelfingen und March. Kostenlos und ohne Anmeldung: Die Berechnung läuft komplett in Ihrem Browser, es werden keine Daten übertragen.
Ihr Richtwert
Geben Sie oben eine Fläche ein — das Ergebnis erscheint sofort.
–kWp installierbare Leistung
–kWh Jahresertrag (Bandbreite)
Ihre Eingabe liegt über 375 m² bzw. 75 kWp. In dieser Größenordnung rechnen wir nicht pauschal — da lohnt sich die individuelle Planung. Sprechen Sie uns an.
Flächen unter 2 m² lassen sich nicht sinnvoll mit Modulen belegen und bleiben unberücksichtigt.
| Monat | Ertrag (kWh) |
|---|---|
| Januar | – |
| Februar | – |
| März | – |
| April | – |
| Mai | – |
| Juni | – |
| Juli | – |
| August | – |
| September | – |
| Oktober | – |
| November | – |
| Dezember | – |
| Summe (Jahr) | – |
Unverbindlicher Richtwert, keine Fachplanung. Nicht berücksichtigt: Verschattung, konkretes Modul-Raster, Gauben und Aufbauten, Wechselrichter-Auslegung. Kleine oder verwinkelte Flächen fassen oft weniger Module, als die Fläche rechnerisch hergibt.
So funktioniert die Berechnung
Schritt 1 — Leistung: belegbare Dachfläche in m² × 0,20 = Anlagengröße in kWp. Dahinter stecken moderne Module mit rund 0,22 kWp je Quadratmeter Modulfläche und pauschal 90 % Flächenausnutzung für Randabstände und Befestigung.
Schritt 2 — Jahresertrag: kWp × 1.050 kWh je kWp × Faktor aus der Tabelle unten. Die 1.050 kWh je kWp sind der typische Jahresertrag eines nach Süden ausgerichteten, normal geneigten Dachs in der Region Freiburg — bereits nach Abzug üblicher Systemverluste und bewusst leicht konservativ angesetzt. Freiburg und der Breisgau gehören zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands.
Was heißt „belegbare Dachfläche“? Die Fläche, die grundsätzlich mit Modulen belegt werden kann — ohne Dachfenster, Schornsteine, Gauben und dauerhaft verschattete Bereiche. Mehrere Dachseiten rechnet der Rechner einzeln durch und summiert danach die Ergebnisse.
Ausrichtung und Dachneigung: die Ertragsfaktoren
| Dachneigung | Süd | Süd-Ost / Süd-West | Ost bzw. West |
|---|---|---|---|
| flach (~10°) | 0,91 | 0,89 | 0,84 |
| normal (30–35°) | 1,00 | 0,94 | 0,80 |
| steil (~45°) | 1,00 | 0,93 | 0,76 |
Ein reines Ost- oder Westdach liegt bei normaler Neigung also rund 20 % unter einem vergleichbaren Süddach. Ein Ost-West-Satteldach geben Sie im Rechner als zwei Flächen ein (eine Ost, eine West) — so wird jede Dachhälfte korrekt bewertet.
Monatsverlauf: Was bringt Photovoltaik im Winter?
Von November bis Februar entstehen in Freiburg zusammen rund 19 % des Jahresertrags — Photovoltaik liefert also auch im Winter, der Schwerpunkt liegt aber klar zwischen März und September (rund 73 %). Die typische Verteilung über das Jahr:
| Monat | Anteil am Jahresertrag |
|---|---|
| Januar | 4,3 % |
| Februar | 5,8 % |
| März | 8,7 % |
| April | 10,5 % |
| Mai | 10,5 % |
| Juni | 11,2 % |
| Juli | 11,7 % |
| August | 11,2 % |
| September | 9,6 % |
| Oktober | 7,5 % |
| November | 4,9 % |
| Dezember | 4,1 % |
Drei Beispiele
24 m² Süddach, normale Neigung (kleines Einfamilienhaus): 4,8 kWp, Richtwert 4.500 bis 5.500 kWh im Jahr.
Ost-West-Satteldach mit je 25 m² (als zwei Flächen eingegeben): 10,0 kWp, Richtwert 7.600 bis 9.200 kWh im Jahr — je Seite gilt Faktor 0,80, dafür verteilt sich die Erzeugung gut über den Tag.
100 m² flach geneigtes Süddach (z. B. Gewerbe): 20,0 kWp, Richtwert 17.200 bis 21.000 kWh im Jahr. Ab dieser Größenordnung zählt die individuelle Auslegung mehr als jede Pauschale.
Wie viel kWh bringt 1 m² Dachfläche?
Unter den Annahmen dieses Rechners liefert 1 m² belegbare Dachfläche etwa 0,20 kWp beziehungsweise rund 210 kWh im Jahr (Süd, normale Neigung, Region Freiburg). Wichtig für den Vergleich mit anderen Quellen: Das ist nicht dasselbe wie 1 m² reine Modulfläche — die schafft rund 0,22 kWp, braucht auf dem Dach aber Randabstände.
Methodik und Datenbasis
Damit Sie das Ergebnis einordnen können, legen wir die Rechnung vollständig offen:
Datenbasis: PVGIS 5.2 (Photovoltaic Geographical Information System der Europäischen Kommission), Strahlungsdatenbank SARAH2 mit den Jahren 2005 bis 2020, Standort Freiburg im Breisgau (47,999° Nord, 7,842° Ost), angenommene Systemverluste 14 % (Wechselrichter, Kabel, Verschmutzung, Temperatur). Die PVGIS-Referenz für ein Süddach mit 35° Neigung liegt bei 1.068 kWh je kWp und Jahr — der Rechner setzt konservativ 1.050 an. Die Ertragsfaktoren stammen aus 15 PVGIS-Einzelrechnungen (drei Neigungen × fünf Ausrichtungen).
Modellannahmen von Bauer Solar: 90 % Flächenausnutzung der belegbaren Dachfläche, 0,22 kWp je m² Modulfläche (Module mit 430–450 Wp auf ca. 2 m²). Ergebnisse werden gerundet (Leistung auf 0,1 kWp, Erträge auf 100 kWh) und als Bandbreite von ±10 % ausgegeben — genauer ist eine Flächenpauschale ehrlicherweise nicht.
Nicht berücksichtigt: Verschattung durch Bäume, Gebäude oder Gauben, das konkrete Modul-Raster, Statik und Wechselrichter-Auslegung sowie besondere Wetterjahre. Der Monatsverlauf nutzt für alle Dachvarianten dieselbe typische Kurve. Ein Richtwert ersetzt keine Fachplanung — vor einem Angebot messen wir bei Ihnen vor Ort und legen die Anlage konkret aus.
Stand der Daten: PVGIS-Abruf am 21. Juli 2026. Modell und Annahmen: Bauer Solar, Gundelfingen.
Häufige Fragen zum PV-Rechner
Als Faustregel rund 5 m² belegbare Dachfläche je kWp: Moderne Module leisten 430 bis 450 Watt auf etwa 2 m², dazu kommen Randabstände und Befestigung. Für eine 10-kWp-Anlage sollten Sie also etwa 50 m² einplanen.
Ja. Je Dachseite liegt der Ertrag bei normaler Neigung etwa 20 % unter einem vergleichbaren Süddach — dafür verteilt sich die Erzeugung besser über den Tag, was den Eigenverbrauch erhöht. Geben Sie im Rechner einfach beide Dachhälften als zwei Flächen ein.
In der Region Freiburg entstehen von November bis Februar zusammen rund 19 % des Jahresertrags. Der Dezember ist mit etwa 4 % der schwächste Monat, der Juli mit knapp 12 % der stärkste. Eine Anlage liefert also auch im Winter Strom — nur deutlich weniger als im Sommer.
Der Rechner liefert einen Richtwert mit ±10 % Bandbreite auf Basis regionaler Strahlungsdaten (PVGIS). Verschattung durch Bäume, Nachbargebäude oder Gauben sowie das konkrete Modul-Raster sind nicht berücksichtigt — das prüfen wir beim kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Die Fachplanung zählt Module konkret: Maße, Dachraster, Statik, Verschattung und Wechselrichter-Auslegung bestimmen die tatsächliche Anlagengröße. Der Rechner rechnet die Fläche pauschal durch — gerade bei kleinen oder verwinkelten Dächern fällt das echte Ergebnis daher oft etwas kleiner aus.
kWp (Kilowatt Peak) ist die Spitzenleistung der Anlage unter Normbedingungen, kWh (Kilowattstunde) die tatsächlich erzeugte Energiemenge. In der Region Freiburg liefert 1 kWp auf einem normal geneigten Süddach rund 1.050 kWh im Jahr.
Ergebnis notiert? Im kostenlosen Beratungstermin vor Ort prüfen wir, was Ihr Dach wirklich kann. Mehr zu Kosten, Förderung und Wirtschaftlichkeit lesen Sie in unserem Ratgeber „Lohnt sich Photovoltaik 2026?“.